Die Materialbestell-Checkliste: bevor du Stahl, Holz oder Fliesen kaufst

Zehn Minuten Prüfen vor der Bestellung ersparen die zweite Fahrt zum Lieferanten.

1. Erst optimieren, dann zählen

Bestelle nie aus einer rohen Teileliste. Schiebe die Liste durch den Optimierer, sieh, wie viele Stangen, Platten oder Pakete der Plan wirklich braucht, und bestelle gegen diese Zahl. Der Bedarf kann gegenüber einer Handschätzung um 10–15% sinken.

2. Kontrollierten Puffer einrechnen

Addiere 5–10% für Nachschnitte und Transportschäden — nicht mehr. Ein riesiger Puffer versteckt Planungsfehler und bindet Geld. Nimm ihn in die Bestellung auf, aber als eigene Position, damit du den realen Verbrauch nachvollziehen kannst.

3. Prüfe, was schon da ist

Restelager, übrig gebliebene Pakete der letzten Arbeit, angebrochene Stangen — alles als Stock in den Rechner eingeben, damit neues Material nur den Rest abdeckt. Der Längsrechner akzeptiert genau dafür mehrere Stangenlängen.

4. Maße und Normen bestätigen

Stange 6 m oder 6,1 m? Platte 2440×1220 oder 2500×1250? Metrische oder US-Betonstahlgrößen? Gauge oder mm? Jede Branche hat regionale Normen — bestätige die tatsächlich gelieferte Größe beim Lieferanten, bevor du den Plan finalisierst.

5. Bündeln und Chargen abgleichen

Fasse die Aufträge der Woche zu einer Bestellung zusammen — bessere Preise, weniger Lieferungen. Prüfe bei Fliesen und Tapeten, dass alle Pakete dieselbe Chargennummer tragen: Die Farbe weicht zwischen Produktionsläufen ab und fällt nach der Verlegung auf.

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