Holzleim-Rechner
Klebstoffmenge für Breitenverleimung, Plattenaufbauten und Flächenverleimung aus TDS-Auftragsmengen in g/m², mit Verschnittzuschlag und Kosten.
Leim ist je Kilogramm günstig, und mitten in der Presse auszugehen ist teuer. Dieser Rechner arbeitet so, wie technische Merkblätter rechnen: Klebefläche mal Auftragsmenge in g/m², verdoppelt, wenn du beide Fügeflächen benetzt, plus einen Verschnittzuschlag für Leimaustritt und Auftragsverluste. Für Leimholzplatten zählt er die Fugen aus Plattenbreite und Lamellenbreite; für die Flächenverleimung zählt er die Klebeebenen des Aufbaus. Optional ergeben Preis und Dichte die Kosten und die Liter.
FAQ
Wie viel Leim brauche ich pro Quadratmeter?
Für den einseitigen PVAc-Auftrag rechne mit 150-200 g/m² (TDS-Standard 175). Beidseitig aufgetragen verdoppelt sich der Wert; Leimholzplatten verbrauchen typisch 200-300 g/m² Klebefläche.
Wie viele Fugen hat eine Leimholzplatte?
Eine weniger als die Zahl der Lamellen: Eine 1220 mm breite Platte aus 40-mm-Brettern hat ceil(1220/40) = 31 Lamellen und 30 Fugen. Jede Fuge ist ein Streifen von Plattenlänge × Plattendicke, etwa 0,44 m² Klebefläche je m² Platte.
Wie viel Leim verbraucht 1 m³ Leimholzplatte?
Bei 200 g/m² Klebefläche und 0,43 m² Fugen je m² Platte verbraucht eine 18-mm-Platte rund 86 g/m², was etwa 4,8 kg Leim je Kubikmeter Platte entspricht.
Warum fragt der Rechner nach der Dichte?
Klebstoff wird nach Kilogramm gekauft, aber nach Volumen dosiert. Die Dichte (etwa 1,08 g/cm³ bei PVAc, 1,1-1,2 bei PU) rechnet die Kilogramm in Liter um, damit du Eimer und Dosiertanks bemessen kannst.